Betrachtung von Vitalblut mittels Dunkelfeld -Mikroskopie

Gutentor Advanced Text

Gutentor Advanced Text

Meine Herren, die Mikrope ist nichts, der Nährboden oder – wie wir heute sagen – das Terrain (Milieu) ist alles“

Louis Pasteur, angeblich auf seinem Sterbebett

Dunkelfeld – Vitalblut-Betrachtung

Dunkelfeldmikroskopie

Sie ermöglicht genaue Einblicke in den Lebenssaft – Blut, die sonst dem Auge verborgen bleibt. Schon ein winziger Tropfen Kapillarblut ermöglicht, um Vitalität und Funktionalität des Blutes zu berurteilen: energetische Überbelastung von Organen werden sichtbar, Schadstoffablagerungen sind zu erkennen.

Sie haben die Möglichkeit mit den heutigen digitalen Hilfsmitteln, das Blut bei seiner Arbeit am Computerbildschirm live zu beobachten. In einer bis zu 1.000facher Vergrößerung.

Vorteilhaft ist bei diesem Verfahren, dass das Blut nicht für eine Interpretation vorbereitet wird. Es wird quasi direkt aus dem Körper auf das Objektiv aufgebracht. Aus diesem Grund auch die Bezeichnung „Vitalblut“, dieses Blut hat keine Veränderung erfahren und zeigt noch Lebenskraft im Mikroskop. Das Blut ist bildhaft gemacht und besteht nicht aus Zahlenkolonnen.

Was wird gemacht?

Es ist ein spezielles Verfahrung, bei dem mit Hilfe eines Dunkelfeld-Mikroskops ein Tropfen Blut untersucht wird. Das Dunkelfeld-Mikroskop ist meinem speziellen Kondensor – dem Dunkelfeld-Kodensor – ausgestattet. Das Dunkelfeld-Bild ist ein negativ Kontrast. Es besitzt einen dunkelen Hintergrund, die Objekte heben sich hell davor ab. Deswegen ist kein Fixieren und Färben des Bluts zur Betrachtung nötig, das lebende Blut beibt unverändert. Ab einer gewissen Größe sind alle Details zu beobachten. Auch ohne Anfärben zeichnen sich die Kontraste gut ab.

Im Dunkelfeldmikroskop wird das Präparat sehr stark seitlich belichtet. Die gewöhnlichen Lichtstrahlen können so nicht in das Objektiv des Mikroskop eindringen. Das Gesichtsfeld erscheint schwarz und nur die vom Objekt gebeugten Lichtstrahlen erzeugen ein Bild. Das Präparat erscheint hell/ weiß auf schwarzem Grund. Eine besondere Bedeutung hat die Betrachtung des lebendigen Blutes – Vitalblut -: Sehr kleine Strukturen werden sichtbar, die im komventionellen Hellfeldmikroskop nicht zu sehen sind.

Pionier der Dunkelfeldmikroskopie

Als ein wichtiger Vertreter und Pionier der Vitalblut-Untersuchung im Dunkelfeld gilt der Zoologe und Bakteriologe Prof. Dr. Günther Enderlein (1872 – 1968). In jahrzehntelanger Forschung entdeckte er im Blut lebende Mikroorganismen und beschrieb diese. Für Enderlein stellten sich die Mikroorganismen als Symbionten (Lebewesen, das mit Lebewesen anderer Art in Symbiose lebt) dar und stellte fest, dass diese sich bei Veränderungen des Körpermilieus zu höheren kompexen Wuchsformen weiterentwickeln können. Enderlein stellte die Theorie auf, dass sich diese Symbionten ab einem gewissen Entwicklungsschritt als pathogen und parasitär zeigen. Die Tendenz zu spezifischen Erkrankungen kann somit zunehmen.

Möglichkeiten der Dunkelfeld-Mikroskopie

So nachvollziehbar und verständlich die Betrachtung von Vitalblut im Dunkelfeld ist, die Betrachtung hat allerdings auch Grenzen. Wir erhalten wichtige zielgerichtete Hinweise, denen wir in der Anamnese oder in weiteren Untersuchungen folgen.

Beurteilung des „Blutmilieus“
Beurteilung des Säuren-Basen-Haushalts im Blut; Rückschlüsse auf Säuren-Basen-Haushalt im Körper
Hinweise auf Durchblutungsprobleme
Hinweise auf Entzündungen, Infektionen, Allergien und Unverträglichkeiten
Hinweise auf Eisenmangel- bzw. Eisenverwertungsstörungen
Hinweise auf Blutungen im Körper
Hinweise auf Störungen im Bereich der Leber, Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse, Nieren, Darm
Hinweise auf Störungen im Immunsystem
Hinweise auf Schadstoffbelastungen
Erkennen von symbiontischen Entgleisungen mit Zuordnung zu den jeweiligen Zykloden

Auf einem Objektträger wird in verschiedenen Einstellungen des Mikroskops die Zusammensetzung genauer bestimmt. Die technischen Möglichkeiten des Mikroskops erlauben eine bis zu 1000fache Vergrößerung.

Grenzen der Diagnostik

Nicht alle Erkrankungen sind definitiv im Dunkelfeld-Mikroskop definitiv zu erkennen. Jedoch lassen sich oft Hinweise finden, die auf das Vorliegen einer bestimmten Erkrankungen schließen lassen. Dazu ist eine gewisse Erfahrung mit dem Dunkelfeldmikroskop von Nöten, um korrekte und zuverlässige Diagnose stellen zu können. Weiterhin ist der Zeitpunkt der Feststellung einer Krankheit maßgebend für die Therapie, den Therapieverlauf und die Heilungschancen.

Die Dunkelfeldmikroskopie stellt kein absolutes Verfahren dar, an dessen Ende ein unanfechtbares Ergebnis steht. Aus diesem Grund ist es wichtig, diese Untersuchungsmethode mit weiteren Diagnoseverfahren zu ergänzen und so eine möglichst umfassende Diagnose für den Patienten zu ermöglichen.

Ziel der Diagnose

Ziel der Diagnose: Die Anzahl und den Wachstumsgrad der Mikroorganismen im Blut festzustellen. Darüber hinaus wollen wir in Dunkelfeldmikroskopie den Zustand einzelner Organe, Organsysteme und Körperregionen erkennen.
Manchmal ergibt es sich daraus ein Erkennen von Krankheiten, lange bevor diese ausbrechen und zu Beschwerden erkennen. Weiterhin kann mit der Dunkelfeldmikroskopie der Verlauf einer Therapie überprüft werden.

Wann eingesetzt?

Die Dunkelfeld-Vitalblutbetrachtung ist bei mir Bestandteil der Anamnese. So kann der Patient hier bestimmte Dinge anschaulich auf einem Bildschirm betrachten. Er erhält eine Informationsblatt zur Dunkelfeld-Mikroskopie, so dass für den Patienten erblickte Phänomene auch nachvollziehbar bleiben.

Sanum -Therapie

Die Sanum -Therapie wurzelt in den Forschungen von Professor Dr. Günther ENDERLEIN (1872 – 1968) und arbeitet mit bewährten immunbiologischen und idopathischen Präparaten. Diese Präparate wurden langjährig erforscht und mit modernster Technologie umgesetzt. Hinter Sanum stecken die isopathischen Präparate  von SANUM-Kehlbeck einer Firma in Deutschlands Norden, Hamburg. Gegründet wurde SANUM-Kehlbeck 1973 von Herrn Heinrich Kehlbeck und stellt ein Zusammenschluss der Firmen SANUM und IBICA dar. Sanum-Präparate werden weltweit vertrieben und angewendet.

Die Grundidee der SANUM-Therapie steckt in Prof- Dr. Günter Enderleins Aussage. „Krankheit ist eine Aufwärtsentwicklung des Endobionten zu höhervalenten, parasitären Wuchsformen mit eigenem Stoffwechsel, die den Wirtstoffwechsel vergiften.“ Die pathogenen Formen können sich unter bestimmten Umständen wieder in apathogene Formen zurück entwickeln.

Prinzipien der Sanum-Therapie

Im Sinne von Enderlein kann es überhaupt überhaupt nur einen Weg zur Gesundheit geben: Schaffung eines gesunden Milieus aus Lebensumständen, Ernährung, Umfald und Lebensweise. Ziel einer jeden Therapie müsste es vilemehr sein, das Milieu so zu verändern, dass der Mensch in weitgehender Harmonie mit sich selbts und seiner Umwelt leben kann. Damit werden sich ganz von alleine  auch alle sogenannten „Krankheitserreger“ verabschieden. Das E<rgebnis wäre eine nahezu perfekte Symbiose mit einer Vielzahl von Mikroorganismen, ohne die unser Leben überhaupt nicht möglich wöre.

Die Ernährung ist und bleibt der zentrale Milieufaktor. Daher ist dieser Punkt zu Beginn jeder Therapie abzuklären.

Die Prinzipien der SANUM-Therapie finden sich in der Milieukorrektur, isopathischen Abbau von pathogener Wuchsformen der Endobionten, Modulation des Immunsystems, Beseitigung pathogener, zellwandfreier Formen von Mikroben (CWD) durch SANUKEHL(R) Präparate und Ausleitung. Die Prinzipien können auf Patienten aller Alterstufen und Anliegen angewendet werden.

Möglichkeiten der Sanum Therapie

Die SANUM-Therapie kann bei verschiedensten, gesundheitlichen Problemen angewandt werden. Die Kosten bleiben hierbei erschwinglich und im Rahmen der Möglichkeiten des Einzelnen.
Hierzu eine Auflistung der Behandlungsansätze:
Übersäuerung
Medikamentenausleitung
Schwer- und Leichtmetallbelastungen
Schilddrüsenerkrankungen
Durchblutungsstörungen
Wundheilungsstörungen
Hypertonie, Apoplex
Herz- und Gefäßkrankheiten (Angina pectoris)
virale Belastungen
u.v.m.

Kosten

Die Kosten für die Dunkelfeld-Vitalblutbetrachtung ist bereits im Termin mit eingebunden und werden entsprechend der GebüH auf der Rechnung dargestellt.

Pilz-Zyklode

Günther Enderlein und Pierre Jacques Antoine Béchamp haben die Theorie eines zyklischen Prozesses (bzw. Kreislauf) erstellt und diese Endobiose (griechisch: endon = innen, bios = Leben) und Cyclogenie (griechisch: cyclos = Kreis, genos = Geburt) benannt. Die einzelnen Phasen der Aufwärtsentwicklung werden Zyklode genannt.

Im Blut befinden sich Urformen (Protit, Urkörnchen = lebendes pflanzliches kolloidales Eiweiß), welche wichtige lebensaufbauende Urkeime darstellen. Bei einem Ungleichgewicht im Millieu (Stichwort: Säure-Basen-Haushalt) können sich diese durch Verschmelzung, Zusammenballungen und durch Teilungsprozesse zu krankmachenden Formen „aufwärtsentwickeln“. Dabei ändern sie Größe und Gesstalt, welche dann im Dunkelfeldmikroskop beobachtet werden können.

Nach Enderlein produziert jede Mikrobe eine organische Säure, die ihre Aufwärtsentwicklung begünstigt.

Die Beschreibung ist als kurze Zusammenfassung gedacht und kann die Komplexität nur ansatzweise beschreiben.

Mucor Racemosus Zyklode

Die niedrigste Form des Mucor racemosus Fresen ist als Symbiont für die Entwicklung eines gesunden Organismus von äußerster Wichtigkeit. Er ist am Aufbau des gesamten Gefäßsystems beteiligt. Durch ihn wird die Fließfähigkeit und die Gerinnungsfähigkeit des Blutes reguliert.

In der Zyklode wird Lactat produziert. Im Dunkelfeldmikroskop wird die höhere Wuchsform durch LEUCHTEND WEISSE SYMPLASTEN (Symplast = Zusammenballung von Wuchsformen) sichtbar.

Mögliche Symptome einer Mucor Racemosus Zyklode:
– Venöse Stauungen, Krampfadern, Hämorrhoiden, venöse Beingeschwüre
– Glaukom (Grüner Star), Katarakt (Grauer Star), Ödembildungen, Artherosklerose, periphere arterielle Verschlusskrankheit, Beingeschwüre aufgrund von arteriellen Durchblutungsstörungen,
– Gefühl von „Benommenheit“, Gehirnschlag, Schlaganfall, Angina Pectoris, Hörsturz, Tinnitus
– Weichteilrheumatismus – lt. Enderlein „Endobiotisches Rheuma“

Die Beschreibung ist als kurze Zusammenfassung gedacht und kann die Komplexität nur ansatzweise beschreiben.

Aspergillus Niger Zyklode

Prof. Enderlein hat Pilzsporen des Mucor Racemosus aus Sarkophagen der Katakomben in der Nähe von Rom gewonnen und kultiviert. Er beobachtete laufend alle Formen der Auf- und Abwärtsentwicklung und stellte „zufällig“ fest, dass sich Protite verändert haben und nicht mehr der höchsten Stufe der Mucor-Zyklode entsprachen. Diese waren dem Pilz Aspergillus niger zugeordnet. Enderlein bezeichnete diesen Prozess als „Physiogenie“ (Tendenz zur Qualitätsändeurng).

Die höheren Wuchsformen des Aspergillus Niger zeigen sich im Dunkelfeldmikroskop als SCHWARZE Symplasten (Symplast = Zusammenballung von Wuchsformen). Enderleins Forschungen ergaben, dass jede Mikrobe eine organische Säure produziert, die ihre Aufwärtsentwicklung begünstigt. Die Zyklode des Aspergillus-niger produziert Zitronensäure (Citrat), welches das (Säure-Basen-) Milieu noch mehr aus dem Gleichgewicht bringt und die Aspergillus-Aufwärtsentwicklung ermöglicht.

Die Primitivform des Aspergillus niger ( Ur-Zyklode) erfüllt symbiontische Aufgaben. Sie ist am Kalziumstoffwechsel und Zitronensäurezyklus in den Mitochondrien beteiligt. Den Aufbau des Skeletts inklusive der Knorpel sowie die Bereitstellung der Zellenergie.

Mögliche Symptome einer Aspergillus Niger-Belastung:
– Bronchitis, COPD, Asthma, Lungenfibrose, Pollenallergien, gereizte Augen, Atrophie des Sehnervs, Erkrankungen der Netzhaut
– Ohrenentzündungen, Geruchsempfindlichkeit, Anfälligkeit auf Erkältungen, Heiserkeit, Räuspern,
Halsentzündungen/ Kehlkopf
– Kreislaufprobleme, Abmagerung, Schilddrüsenstörungen, hartnäckiger Durchfall, Kolitis, Verdauungsschwäche, Anfälligkeit für Wurmbefall, langsame Wundheilung, Unruhe nachts, sehr leichter Schlaf, Hunger in der Nacht
– Nachtschweiß, Sehnen- und Muskelkrankheiten, Kalziumstoffwechselstörungen, Morbus Bechterew, Morbus scheuermann, degenerative Gelenkserkrankungen,
– Überbeine, Osteochondrose, Osteoporose,
– Zysten, Myome, Warzen, Elektrosensibilität,
– Stimmungsschwankungen, Energieverlust, Müdigkeit, innere Unruhe, Hyperaktivität (ADHS) mit Erschöpfung,
– gilt als kanzerogen

Die Beschreibung ist als kurze Zusammenfassung gedacht und kann die Komplexität nur ansatzweise beschreiben.

Penicillium notatum Zyklode

Der schottische Bakteriologe Alexander Fleming entwickelte aus dem Pilz Penicillium notatum einen antibakteriellen Wirkstoff, den er Penicillin nannte. Prof. Enderlein ist aufgrund seiner Beobachtungen zur Erkenntnis gekommen, dass die Penicillium notatum-Zyklode durch eine Abspaltung des Endobionten der Ur-Mucor-Zyklode beginnt.

Die Primitivform des Penicillium notatum (Ur-Zyklode) ist für den Aufbau der Häute (Haut, Nervenhaut, Muskelhaut…), Schleimhäute und des Verdauungstrakt zuständig. Die Aufwärtsentwicklung in die krankmachende Form wird durch schlechtes Milieu und durch Unausgeglichenheit des Immunsystems ausgelöst. Als mögliche Ursachen werden hier Alkoholmissbrauch, Impfungen, Fieberunfähigkeit, elektromagnetische Belastungen und Medikemente (Antibiotika, Kortison, Immunsuppressiva, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente) angesehen.

Mögliche Symptome durch Belastungen aus der Penicillium notatum-Zyklode:
– bei Streptokokken-Infektionen: Pharyngitis, Tonsillitis, Scharlach, Lungenentzündung, Fasciitis, Karies, Zahnwurzelentzündungen, Zahnfleischentzündungen, Otitis media, Meningitis, Appendizitis, Erysipel, Urethritis, Sepsis.
– bei Staphylokokken-Infektionen: Furunkel, Karbunkel, Pyodermie, Abszess, Empyeme, Phlegmone, Wundinfektionen, Otitis media, Sinusitis, Pneumonie, Osteomyelitis, Endokarditis, Sepsis,…
– bei Kokken-Toxinbelastungen: über 39 Grad Fieber, Fieber mit Schüttelfrost, Erbrechen, Übelkeit, Durchfall, kramofartige Bauchschmerzen, Muskelschmerzen, Nierenbelastung, Leberbelastung, Desorientiertheit, Bewusstseinstörung, …

Mischinfektionen sind möglich!
Anmerkung: Die Definition von Streptokokken, Staphylokokken bezieht sich auf die Definition innerhalb der Enderleinschen Lehre.

Literaturempfehlungen

Die Dunkelfeldmikroskopie ist faszinierend. Wenn Sie mehr zu diesem Thema lesen möchte, kann ich folgende Bücher empfehlen:
– Ulrike Icha, Dunkelfeldmikroskopie: Das Praxishandbuch, ISBN 978-3-200-06521-8
– Cornelia Schwerdtle/ Franz Arnoul, Einführung in die Dunkelfelddiagnostik. Die Untersuchung des Nativblutes nach Prof. Dr. Günther Enderlein.
– Matthias Felder, Einführung in die Dunkelfeldmikroskopie: kompakt und verständlich.
– Heiko Christmann, Blut gut – alles gut: Laborwerte richtig deuten – Dunkelfeldmikroskopie nutzen. Sanfte Diagnostik und wirksame Behandlung.

Ein sehr schöner Artikel zum Thema Dunkelfeldmikroskopie finden Sie >hier<.
Erleben Sie mich direkt am Dunkelfeldmikroskop:

Heilpraktiker Adrian Stemmer am Mikroskop
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