Rheuma

Ich habe Rheuma!

Oft sind die Betroffenen einerseits dankbar, dass ihr Leiden nun endlich einen Namen bekommen hat andererseits hat diese Diagnose ihnen nicht wirklich weiter geholfen. Rheuma hat mehr als 100 verschiedene Formen. In der Fachsprache sagt man daher „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“ oder „rheumatische Erkrankungen“ und meint damit Beschwerden und Krankheiten, die mit Schmerzen und Einschränkungen am Bewegungsapparat verbunden sind. Menschen jedes Alters können betroffen sein, Frauen erkranken insgesamt häufiger als Männer. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie ist etwa ein Viertel der Deutschen betroffen.

Da die konventionelle medikamentöse Therapie bei einer längerfristigen Einnahme mit vielen unerwünschten Arzneiwirkungen einhergehen kann, richtet sich das Interesse der Betroffener und aufgeschlossener Ärzte und Therapeuten seit einigen Jahren auf Therapiemöglichkeiten aus dem Bereich der Naturheilkunde. Rheumatische Erkrankungen lassen sich mit einer Kombination aus konventionellen und natürlichen Heilverfahren gut therapieren. Bereits in den frühen Stadien kann der kombinierte Einsatz verschiedener naturheilkundlicher Therapien regulierend reingreifen und so die Lebensqualität der Betroffenen verbessern (Dr. med Thomas Rampp und Karen Hoffschulte).

Hier finden Sie den Erfahrungs-Bericht eines Betroffenen.

Rheuma – Ein Sammelbegriff

Die Symptomatik, die wir heute als „Rheuma“ beschreiben, gibt es schon seit Menschengedenken. Bereits die Ärzte in der Antike beschäftigten sich damit. Ursprünglich kommt der Begriff „Rheuma“ von dem griechischen Wort rheo („ich fließe“). Die alten Ärzte bezeichneten mit Rheuma alle im Muskel- und Gelenksystem „herumziehenden“ oder „fließenden“ Schmerzen. Als Ursache galten damals krankmachende Stoffe in den Körpersäften.

Heute gilt die Bezeichnung „Rheuma“ als ein Sammelbegriff, unter den viele verschiedene Krankheiten fallen. Allgemein sind damit Beschwerdebilder und Krankheiten mit Schmerzen und Funktionseinschränkungen am Bewegungssystem gemeint.

Der größte Teil der rheumatischen Erkrankungen verläuft chronisch, d.h. die Erkrankungen können zwar heute meist wirksam behandelt, aber nicht völlig geheilt werden. Bei den Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises sind sowohl Knochen, Gelenke und Knorpel, als auch Muskeln, Bänder und Sehnen betroffen. In schweren Fällen kann sich die Krankheit auch an anderen Organen, z.B. Augen, Herz, Lunge oder Rippenfell manifestieren.

Grundsätzlich kann man drei große Hauptgruppen der Krankheiten des rheumatischen Formenkreises unterscheiden:

  1. entzündliche rheumatische Erkrankungen (z.B. Rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew)
  2. degenerative rheumatische Erkrankungen, Arthrosen der Extremitätengelenke und degnerative Wirbelsäulenerkrankungen
  3. Weichteilrheumatismus.

Unter Weichteilrheumatismus werden die verschiedensten Schmerzzustände an Muskeln, Sehnen, Sehnenscheiden und Bändern zusammengefasst, Fibromyalgiesyndrom, Schleimbeutelentzündungen, Sehnenscheidenentzündungen, Karpaltunnelsyndrom u.a.

Diagnostik

Die Diagnostik (wie auch die Therapie) einer Erkrankung des rheumatischen Formenkreises gehört in die Hand eines erfahrenen Arztes (Rheumatologen) oder Therapeuten. Über Butuntersuchungen werden hier spezielle Parameter wie Blutsenkungsgeschwindigkeit, Rheumafaktor (RF), ANA und CRP bestimmt, danach kann das Ausmaß der Erkrankung eingeschätzt werden.

Ein positiver Autoantikörpernachweis ist kein Beweis für eine rheumatische Erkrankung. Positive Autoantikörpernachweise sind auch bei Gesunden möglich, insbesondere bei Älteren.

Naturheilkundliche Therapie speziell Ayurveda

Die alten Sanskrittexte (Madhava Nidan) erklären Rheuma und rheumatoide Arthritis (Asthi Sandhi Roga) als Disharmonien von Vata Dosha und dem Fortschreiten von metabolischen, toxischen Abfallprodukten (Ama). Mischt sich Körpertoxin mit Vata, entsteht Ama-Vata.

Mit Hilfe geeigneter ayurvedischer Maßnahmen können rheumatische Beschwerden behandelt werden. Dabei wird auf den Einsatz von pflanzlichen Präparaten zurückgegriffen, die innerlich (in Form einer Einnahme) sowie äußerlich (in Form von Massagen) angewendet werden können. Dabei konzentriert sich der Ayurveda-Therapeut speziell auf die bei dem Patienten betroffenen Körperpartien. Die Behandlung wird individuell auf das Krankheitsbild abgestimmt.

Die grundlegende Strategie der Therapie ist die Prävention und Reduzierung der Ansammlung von Ama. Hierzu ist es nötig, Vata auszugleichen und eine konstante Verdauung zu erreichen.

Machen Sie Ihren Termin bei mir und ich werde Sie gerne auf Ihrem Weg begleiten!