Darmharmonisierung

Im Darm sitzt die Gesundheit.

Die Harmonisierung des Darms ist auch als mikrobiologische Therapie oder Symbioselenkung bekannt. Ziel ist es die Darmflora (korrekte Bezeichnung: Mikrobiom) in ihrer Zusammensetzung zu verändern und sie wieder in einen natürlichen, gesunden Zustand zu versetzen.

Eine Darmreinigung hat sich als günstige vorbereitende Maßnahme gezeigt. Nach der Behandlung ist es wichtig, nicht wieder in alte Ernährungsmuster zurück zu fallen. Ansonsten kann es wieder zu einem Ungleichgewicht im Mikrobiom kommen und die fragile Zusammensetzung wird durch die falschen Bakterienstämme gestört. Manchmal ist es auch nötig, eine spezielle Ernährungsweise (Diät) einzuhalten.

Für meine Patienten biete ich einen Ernährungsplan von Gesund + Aktiv an. Dieser Ernährungsplan basiert auf der Blutgruppe, Ihren persönlichen Vital- und Stoffwechselwerten, Ihrem Stoffwechselverbrennungstypen und den darauf optimal abgestimmten Lebensmitteln.

Warum eine Darmharmonisierung?

Vielleicht haben Sie ja das Buch „Darm mit Charme“ von Giulia Enders gelesen? Ein gesunder Darm schützt vor Allergien und Autoimmunerkrankungen. Er schützt vor Infektionen und vor Übergewicht und sorgt für eine gute Nährstoffversorgung. Mit einem gesunden Darm fühlen wir uns rundum wohl, fit und leistungsfähig. Aus dieser Sicht ist eine Harmonisierung des Mikirobioms eine gute Maßnahme zur gesundheitlichen Vorsorge.

Unser Körper beherbergt eine unvorstellbare Anzahl von Bakterien. Viele dieser Bakterien arbeiten völlig unbemerkt, sind aber lebenswichtig.

Anzeichen eines Ungleichgewichts des Mikrobioms kann sich folgendermaßen äußern:
  • Blähungen
  • Durchfall und/ oder Verstopfung
  • Reizdarm und Reizdarmsyndrom (Funktionsstörung des Darms ohne organische Ursache)
  • Häufiges Aufstoßen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien
  • Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis)
  • Kopfschmerzen
  • Depressionen
Mögliche Ursachen einer Störung
  • Fehl- und Überernährung (z.B. zu viel Zucker oder Eiweiß)
  • einseitige und unausgewogene Ernährung (z.B. Monodiäten)
  • zu viele leicht verdauliche Kohlenhydrate
  • mangelhaftes Kauen
  • dauerhafter Stress
  • M;edikamente (z.B. Antibiotika)
  • Abführmittel
  • Infektionen (z.B. Viruserkrankungen)

Vorbereitung einer Darmharmonisierung

Ob eine Harmonisierung des Darms nötig ist, kann durch eine Stuhlprobe ermittelt werden. Für die Diagnostik wird diese Stuhlprobe im naturheilkundlich orientierten Labor zum Beispiel Ganzimmun AG auf ihre Zusammensetzung hin untersucht. Sobald die Laborwerte verfügbar sind, wird die Bedeutung und Interpretation mit dem Patienten besprochen. Eventuell wird geklärt, ob eine vorbereitende Darmreinigung durchgeführt wird.

Durchführung der Darmharmonisierung

Individuell bestimmte Tees und Arzneimittel regen die Verdauungsorgane an, also die Magensaftproduktion, aber auch Leber, Galle und Pankreas. Hinzu kommen meist Ballaststoffe. Dies dient der Vorbereitung des Magen-Darm-Traktes.

Erst dann ist eine „Wiederaufforstung“ sinnvoll. Dafür nimmt der Patient bestimmte Produkte mit lebensfähigen Bakterienkulturen ein, die als Probiotika bekannt sind. Die Kapseln, Tropfen, Tabletten oder das Pulver enthalten spezielle lebensfähige Mikroorganismen, die in einem gesunden Darm vorkommen. Dazu gehören etwa Escherichia coli, Bifidobakterien, Enterokokken, Streptokokken und Lactobacillus acidophilus. Oft werden sie in aufeinander aufbauenden Phasen nacheinander eingenommen. Dadurch kann sich das Gleichgewicht der Darmflora wieder stabilisieren.

Die Dauer der Einnahme richtet sich auch danach, wie stark die Darmflora vom Normalzustand abweicht. Üblicherweise dauert die Darmharmonisierung etwa drei Monate. Erste Verbesserungen können sich aber schon nach 14 Tagen zeigen. Auch sogenannte Autovakzine können einen Beitrag zur Sanierung des Mikrobioms leisten. Autovakzine werden speziell für den Patienten hergestellt. 

Reizdarm und Darmharmonisierung

Beim sogenannten Reizdarmsyndrom wird eine Darmharmonisierung oft als einziges Hilfsmittel gesehen. „Reizdarm“ bedeutet, dass eine chronische Funktionsstörung des Darms vorliegt. Dabei können jedoch keine organischen Ursachen festgestellt werden, die beispielsweise bei einer Darmspiegelung zu sehen sein könnten. Ein Reizdarm kann viele unterschiedliche Beschwerden auslösen, von Verstopfung und Durchfall zu Bauchkrämpfen und Blähungen.

Medizinisch gesehen ist ein Reizdarm nicht besorgniserregend, er kann für die Betroffenen jedoch sehr beeinträchtigend sein. Da die genaue Ursache für das Reizdarmsyndrom oft unbekannt ist, ist eine ursächliche Therapie schwierig.

Gerne berate ich Sie, ob eine Darmharmonisierung sinnvoll ist oder ob es für Sie noch andere Möglichkeiten gibt. Ich freue mich auf Ihren Besuch!

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