Adrian Stemmer

Aromatherapie

Mit aromatisch duftenden Pflanzen, Harzen und RInden wurde in fast allen Kulturen des Altertums Räucherungen durchgeführt, um zum Beispiel Krankheiten zu behandeln oder den Göttern eine Opfergabe zu bringen.

1928 begann der französische Chemiker René Gattefossé, mit Parfüms und Kosmetika zu experimentieren. Er beschäftigte sich intensiv mit den Pflanzenessenzen und nannte seine Erkenntnisse der Heilwirkungen „Aromatherapie“. Mit diesem Begriff, den er 1936 als Titel für ein Buch verwendete, gab er der Behandlung mit duftenden Pflanzenstoffen die heute übliche Bezeichnung.

Die Aromatherapie mit ätherischen Ölen ist ein Teilbereich der Phytotherapie. Sie gehört damit zur sog. „regulativen Medizin“ mit einer klaren Beziehung zwischen Präparat und Wirkung. Die Aromatherapie ergänzt die konventionelle Medizin auf erstaunliche Weise. Die richtige Mischung aus ätherischen und fetten Ölen hilft, Nebenwirkungen von notwendigen medizinischen Maßnahmen zu lindern und hilft die eigene Haut gesund und geschmeidig zu erhalten.

„Die Aromatherapie ist eine ernst zu nehmende und auf naturwissenschaftlicher Basis begründbare, ergänzende Heilmethode, die sich on der Manipulation der Gefühle und von einer auf Placebowirkungen beruhenden Behandlungsmethode deutlich unterscheidet.“

Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen, Hiller K, Melzig MF

Ätherische Öle bieten äußerst vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Ätherische Öle können auch gut bei Kindern zur Behandlung eingesetzt werden.

Das Behandlungsspektrum der ätherischen Öle ist weitumfassend. Bei Schlafstörungen, Verstimmungen, Nervosität oder Stress werden ätherischen Ölen angewandt. Auch als unterstützende Heilmittel bei Erkältungskrankheiten, Wechseljahresbeschwerden oder nervösen Magen-Darm-Beschwerden sind die AromaÖle anerkannt.

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