AYURNA Praxis für Ayurveda & Naturheilkunde

Winterzeit – Erkältungszeit ?!

Winterzeit-Erkältungszeit, das muss nicht wirklich sein. Viele Leute sind im Winter regelrecht erschreckt, dass sich bei Ihren Mitmenschen anstecken könnten und dann mindestens eine Woche oder länger zuhause im Bett sein müssen. Und das ausgerechnet wo man noch so vieles erledigen müsse… 

Oder man liegt flach im Bett und das Gefühl, dass die Erkältung einfach nicht besser werden will. Und man schmeisst sich tausend verschiedene Mittel ein und hofft, dass genau eines dieser Mittel endlich mal wirken möge.

Meisten findet die Erkältung im Winter statt, doch das muss nicht sein. Nicht nur zur kalten Jahreszeit kämpfen wir gegen Halsschmerzen und Infekte der Atemwege an, sondern ganzjährig. Eine einfache Erkältung (Grippaler Infekt) gehört zu den häufigsten Erkrankungen. Es handelt sich um eine durch Erkältungsviren (Rhino- und Coronaviren) hervorgerufene akute Infektion der Nasen-, Hals- und Bronchialschleimhäute. Man hat mit Schnupfen, Halsschmerzen, Heiserkeit, Husten, leichten Kopfschmerzen und eventuell erhöhter Temperatur (Fieber) eine ganz Anzahl an verschiedenen Symptomen und fühlt sich abgeschlagen und schwach. Leichte Gliederschmerzen sind dabei nichts ungewöhnliches.

Atemwege im Mittelalter

Die Atemwege betrachtet man im Mittelalter als eine Art Kühlsystem. Konrad von Megenberg erklärte ihre Funktion folgendermaßen: „Die Lunge ist wie ein Windfang, der die Luft aus- und einzieht, dadurch wird das Herz gekühlt.“ Gefürchtet war das „kalte Phlegma“, der weiße, wässrige Schleim, der vom Hirn kommend herabfließt und nicht nur aus Augen und Nase tropfte, sondern auch den Magen und andere innere Organe schädigen konnte. Übrigens hat Ayurveda ein ähnliches Verständnis. Das krankmachende Kapha soll ausgespuckt werden, um hier nicht das Agni im Magen zu schwächen und den Körper weiter zu belasten.

Der Katarrh

Den Katarrh erklärt Johannes Platearius, Mitglied einer Ärztefamilie und Gelehrter der Schule von Salerno, in seinen „Therapien“ folgendermaßen: „Der Katarrh ist ein Fluss der Säfte vom Haupt herab; und er entsteht aus innerlichen Gründen wie aus äußeren. Äußere sind: Wärme der Luft oder Kälte und Feuchtigkeit; die inneren sind erwärmende Speisen und Tränke, ferner die Zustände der Körpersäfte und der Glieder. Und es entsteht der Schnupfen in fünf Arten: aus Überfluss der Körpersäfte, die fließen, weil die Kraft fehlt, sie zu halten; aus Hitze, die die Körpersäfte löst (…); aus Kälte, die die Körpersäfte zusammenschnürt und hinausdrückt, oder aus Feuchtigkeit, welche sie schlüpfrig macht; aus Flüssigkeit und Fließfähigkeit der Säfte selbst; aus Schwäche der zusammenhaltenden Kraft.“

Sicherlich ist die mittelalterliche Sprache und das Verständnis der krankmachende Ursachen befremdlich. Doch manches sah Platearius richtig. Hitze und Kälte, Trockenheit und Feuchtigkeit haben tatsächlich etwas mit der Entstehung einer Erkältung zu tun. Vor allem der Wechsel von heißem und trockenem zu kaltem und nassem Wetter löst die Krankheit aus. Ähnlich geschieht es im Sommer unter der Wirkung der Klimaanlage. Diese Faktoren sind allerdings nicht die eigentliche Ursache. Katarrhe werden vielmehr fast immer von Viren ausgelöst. Richtig ist, dass man sich leichter an einer Erkältung ansteckt, wenn man kalte Füße und Hände hat. Denn dann wird über einen Reflex gleichzeitig auch die Durchblutung im Bereich von Nase, Rachen und Hals eingeschränkt. Dadurch funktioniert die lokale Abwehr erheblich schlechter, und die Viren können besser eindringen und sich vermehren.

Die Übertragung

Die Übertragung der krankheitsverursachenden Viren erfolgt über eine Tröpfcheninfektion durch die Luft, Kontakt zu infizierten Mitmenschen oder über Schmierinfektion durch kontaminierte Gegenstände (z.B. Türklinken). Die Ansteckungsgefahr ist im Herbst und Winter deutlich erhöht, da wir uns häufiger in geschlossenen Räumen aufhalten. In schlecht gelüfteten Räumen ist die Chance zu erkranken sogar noch viel größer. Durch die Heizung und Klimaanlage sinkt die Luftfeuchtigkeit in den Räumen enorm ab – häufig auf bis unter 30 Prozent. Dadurch trocknet die Nasenschleimhaut ein und Krankheitserreger finden einen idealen Nährboden. Die Schleimhäute der Atemwege sind durch die Heizungsluft trocken, werden rissig, und Krankheitserreger können leichter eindringen.

Durch das nasskalte Wetter erhöht sich das Risiko einer Verkühlung: Schnupfenviren mögen es gerne etwas kühler. Bereits die normale Körpertemperatur ist ihnen zu hoch. Im Nasen- und Rachenraum liegt die Körpertemperatur unter der im Körperinneren. Bei kalten Füßen werden die Schleimhäute der Atemwege geringer durchblutet. Die Folge: Die Temperatur an den Schleimhäuten sinkt weiter und die Viren haben ideale Ausbreitungsbedingungen.

Man begegnet vielen infzierten Menschen. Die Viren werden beim Niesen und Husten millionenfach herausgeschleudert und so von anderen eingeatmet (Tröpfcheninfektion). Schauen Sie sich dazu einfach mal diesen YouTube Film der Galileo-Sendung an: Augenblick mal: Niesen.  Die Viren, die in feinsten „Sprühnebeln“ von Mensch zu Mensch fliegen, beispielsweise beim Husten, Nieren oder Sprechen, haben nun ein leichtes Spiel. Sehr häufig werden sie auch über das Händeschütteln bei der Begrüßung übertragen und weiter verteilt. Kontakt durch Händedruck ist der häufigste Weg der Ansteckung. Zudem überleben die Viren an Türklinken und anderen Gegenstände bis zu drei Stunden (Schmierinfektion).

Weiterhin wird der grippale Infekt durch ein geschwächtes Immunsystem begünstigt. Eine Beeinträchtigung der körpereigenen Abwehr liegt besonders bei nasskaltem Wetter vor, kann aber auch von starker körperlicher und seelischer Belastung ( zum Beispiel Stress) verursacht sein. Ebenso sind Kleinkinder und ältere Menschen gefährdeter, weil deren Immunabwehr nicht so gut funktioniert. So erkälten sich Kleinkinder durchschnittlich fünfmal im Jahr, Schulkinder und Erwachsene dagegen nur zwei- bis dreimal.

Obwohl das Krankheitsgefühl bei einer Erkältung nicht sehr ausgeprägt ist, fühlen sich Betroffene einfach nicht leistungsfähig und manchmal geistig benebelt. Je nach persönlichem Leistungsdruck und individuellen Krankheitsempfinden reagieren die Betroffenen einfach individuell (Stichwort: Männerschnupfen).

Die Beschwerden

Eine Erkältung, auch Katarrh, grippaler Infekt oder neuerdings „common cold“ genannt, tritt mit verschiedenen Beschwerden auf. Sie beginnt meist entweder im Nasenbereich mit Nasentriefen oder im Rachen und Hals mit Halsschmerzen. Häufig folgt dem Schnupfen (Rhinitis) nach wenigen Tagen eine Halsentzündung und umgekehrt einer Halsentzündung ein kräftiger Schnupfen. Oft breitet sich die Infektion sogar bis in den Bereich der Bronchien aus (Bronchitis), schlimmstenfalls sind sogar die Lungen betroffen und es tritt eine Lungenentzündung auf. Dabei kommt es zu unangenehmen und teilweise sogar schmerzhaftem Hustenreiz. Als Zeichen einer Virenvermehrung tritt als Schutzreaktion des Körpers Fieber auf, oft erst am dritten Krankheitstag.

An den entzündeten und strapazierten Schleimhäuten der gesamten Atemwege siedeln sich im weiteren Verlauf mehr oder weniger aggressive Bakterien an (Dies ist ein Grund für den Antibiotika-Einsatz der Ärzte). Es bildet sich gelblicher Schleim, unter Umständen begleitet von neuerlichem Fieber. Besonders leicht breitet sich eine bakterielle Entzündung in den Nasennebenhöhlen aus, da diese durch das Anschwellen der Nasenschleimhaut verschlossen werden und das Sekret aus den Nasennebenhöhlen nicht mehr abfließen kann. Die Folge ist eine Ansammlung des Sekrets, das eine ideale Brutstätte für Bakterien darstellt. Solch eine Nasennebenhöhlenentzündung kann sich auf das Mittelohr ausweiten. Wer dies jemals erlebt hat, kann nur bestätigen wie schmerzhaft dies ist.

Von dem „banalen Infekt“, der normalen Erkältung, muss die Influenza, die echte Virusgrippe unterschieden werden. Sie kann mitunter tödlich enden. In der Vergangenheit ist es weltweit alle 20 bis 30 Jahre zu schweren Influenza-Epidemien gekommen. In Deutschland liegt die letzte Epidemie etwa 25 Jahre zurück. Die Influenza wird durch Tröpfcheninfektion übertragen und äußert sich in Frösteln und Schüttelfrost, hohem Fieber (bis zu 40°C) sowie Glieder- und Brustschmerzen. Begleitet ist sie von einer Entzündung der Atemwege, häufig von einer Rachenentzündung (Pharyngitis) und einer Bronchitis mit starkem, trockenem Husten. Vor allem im Anfangsstadium ist die Diagnose dieser Krankheit schwierig, da die Symptome einer einfachen Erkältung ähnlich sein können. Für Influenza sprechen ein plötzlicher Krankheitsbeginn und ein geschwächter Allgemeinzustand. Besteht der Verdacht auf eine Vorusgrippe, sollte unbedingt ein Arzt hinzugezogen werden. Vor Influenza kann man sich mit einer Impung schützen, die allerdings jedes Jahr wiederholt werden muss. Der Heilpraktiker hat bei allen Influenzaerkrankungen Behandlungsverbot nach §24 IFSG.  

Mit einem Influenza-Schnelltest kann aus Nasensekret und aus Abstrichen der Rachenschleimhaut die Diagnose INFLUENZA gesichert werden.

Allgemeine Tipps um sich zu „schützen“

Um sich vor einer Erkältung zu schützen, gibt es logischerweise einfache Mittel. Dazu gehören der regelmäßige Spaziergang an der frischen Luft. Genauso wie ich die Hände gründlich zu waschen. Nicht nur nach Kontakt mit erkrankten Personen sondern gerade auch wenn gerade die Nase geputzt wurde wie auch die höfliche Geste des Mundabdeckens beim Husten. Bereits unsere Mütter haben uns immer darauf hingewiesen uns gut und warm anzuziehen. Immerhin steckt schon im Namen Erkältung das Adjektiv „kalt“ und viel zu trinken sorgt für eine ausreichende Befeuchtung der Schleimhäute. 

In dem wir uns ausreichenden Schlaf gönnen, reduzieren wir nicht nur den allgemein empfundenen Stress sondern schaffen unserem Immunsystem eine Lücke zur Erholung und indirekt zur Bekämpfung nächtlicher Baustellen. Damit kann sich unser Immunsystem wertvolle Ressourcen für den Angriff der Erkältungsviren sichern.

Pfarrer Kneipp fand uns ja viel zu verweichlicht und empfahl Abhärtung zur Steigerung der Abwehrkräfte: Dazu sollte man öfters kalte Fußbäder, Wechselbäder oder auch Barfußspaziergänge (nicht unbedingt im Winter) machen. Wer nicht unbedingt das ganze Sortiment an Kneipp-Anwendungen ausprobieren möchte, kann sich schon mit einfachen Kniegüssen morgens nach der warmen Dusche etwas Training verschaffen. 

Medikamente helfen nicht wirklich

„Medikamente helfen nicht wirklich“ ist der Ausdruck, um deutlich zu machen, dass die Präparate lediglich die Beschwerden lindern können und nicht wirklich den Krankheitsverlauf kürzen. Gegen den Husten helfen sogenannte Hustenstiller (Antitussiva), die den Hustenreiz abschwächen und so vielleicht gerade nachts für den Patienten ein wahrer Segen bedeutet. Vor allem wenn der Husten unproduktiv – also ohne Schleim – ist, wird er vom Patienten als belastend empfunden. Hustenstiller helfen in erster Linie den Reiz abzuschwächen. Gut ist, wenn diese Mittel noch mit einem Schutzfilm die oberen Atemwege auskleiden, das beruhigt den Hustenreiz zusätzlich.

Weiter sind Expektoranzien (Schleimlöser) bei einer Erkältung angezeigt. Nach den ersten Tagen einer Erkältung beginnt sich der festsitzende Schleim langsam zu lösen. Um das Ablösen des Schleims zu ermöglichen, ist es nun wichtig den Hustenreiz nicht mehr zu unterdrücken. Anderenfalls kann das Sekret nicht abgehustet werden. Mit dem Auswurf wird nicht nur der Schleim sondern auch Krankheitserreger hinausbefördert. Diese Selbstreinigung und das Abhusten der Bronchien unterstützen Hustenlöser, die den Schleim verflüssigen. Wichtig ist hier die Trinkmenge des Patienten zu erhöhen, dadurch wird das Ablösen des Schleims unterstützt. Hier ist zu beachten, dass Hustenlöser und Hustenstiller nicht miteinander kombiniert werden dürfen. Der Hustenlöser würde zwar den Schleim verflüssigen, doch der fehlende Hustenreiz würde das Abhusten des Sekrets unterbinden.

Gibt es was von Ratiopharm?

Es muss nicht immer etwas von Ratiopharm sein, die Anbieter von Erkältungsmitteln haben einiges im Sortiment. Die Wahl von rezeptpflichtigen oder freiverkäuflichen Arzneimitteln obliegt dem Einzelnen. Verwirrend ist für den Laien oft noch zusätzliche Abgrenzung zu apothekenpflichtig oder nicht.

Aus meiner Erfahrung greifen viele Menschen auf Mittel der Naturheilkunde zurück. Klingen hier die Namen der Inhaltsstoffe nicht ganz so exotisch. Spitzwegerich oder Isländisch Moos sind bekannte pflanzliche Hustenstiller und wirken beruhigend, indem sie einen schützenden Film über die gereizten Atemwegsschleimhaut legen.

Im pflanzlichen Schleimlöser findet sich oft Efeu oder Thymian. Efeu wirkt hier auf die Oberflächenspannung der Flüssigkeit, die die Lungenbläschen (Alveolen) bedeckt. Festsitzende Sekrete werden dadurch verflüssigt. Außerdem wirkt Efeu hustendämpfend, krampflösend und entzündungshemmend. Efeublätterextrakt gilt als sehr gut verträglich.

Thymian wiederum fördert aufgrund seiner ätherischen Öle den Auswurf, indem es das Bronchialsekret verflüssigt, und zugleich dessen Abtransport, indem es die Aktivität des Flimmerepithels der Atemwege anregt. Beides lindert nun auch noch den Hustenreiz.

Wenn es zu spät ist

Oft ist es zu spät, um sich noch schnell alle Mittel zur Erleichterung der Erkältung zu besorgen. Der Vorratschrank muss uns nun mit der Erkältung unterstützen. Ein einfaches Mittel zur Erleichterung der Atmung ist das Befeuchten der Atemluft. Das Aufhängen von feuchten Tüchern kann hier schon ein gewisses Grad an Linderung schaffen und das Wohlgefühl fördern. Ist man nun noch von Aromaölen (Ätherischen Ölen) begeistert, hat man noch eine gute Möglichkeit die Luft mit diesen Düften zu schwängern. Dazu eignen sich einfache Duftlampen oder auch Vernebler. Manchen ätherischen Ölen wird hier sogar eine virenabtötende oder -abschwächende Wirkung nachgesagt. Klassische Düfte wie Thymian, Zitrone oder Teebaum riechen auch noch angenehm. Eukalyptus, Lavendel oder Rosenholz sind ebenfalls in manchen Duftsortimenten enthalten. Es muss nicht immer das ganze Sortiment sein, manchmal ist weniger oft mehr. 

Sollten Sie Aromaöle nutzen wollen, achten Sie beim Kauf auf eine gute Qualität. Öle aus dem Discounter enthalten oft nur sehr wenig ätherisches Öl um erschwinglich zu bleiben. Nachteil ist hier oft, dass diese Öle regelrecht stinken und die Nase im wahrsten Sinne erschlagen. Gönnen Sie sich ruhig mal ein China-, oder Teebaumöl aus dem Discounter und vergleichen sie es dann mit einem teueren AromaÖl, der klassischen Marken wie zum Beispiel Taoasis oder Primavera. Leider hat sich auch im Markt der Duftöle Firmen im Schneeball-System breit gemacht. Aber das ist ein anderes Thema…

Sollten Sie nun nicht unbedingt das ganze Arsenal der Aroma-Therapie in Ihrem Schrank haben, gibt es ein recht einfaches Haushaltsmittel, das sich sicherlich in Ihrer Küche finden wird: Salz!

Inhalieren Sie oder machen Sie eine Nasenspülung mit einer physiologischen Kochsalzlösung. Für die Inhalation versetzt man 1/2 l Wasser mit 1 gestrichenen TL Kochsalz (ca. 5 g), bringt das Salzwasser fast bis zum Kochen und inhaliert dann so heiß wie möglich den Dampf. Kinder und ältere Menschen sollten nicht unbeaufsichtigt inhalieren – es besteht Verbrühungsgefahr.

Vielleicht findet sich auch noch etwas Thymian in Ihrem Gewürzschrank. Thymian sollte in Ihrer Küche nicht fehlen! Als Gewürz verfeinert er mediterrane Speisen und als Arzneipflanze steht er ihnen aufgrund seiner antibakteriellen, antiviralen und schleimlösenden Wirkung in der Erkältungszeit bei. Bei Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündungen kann die oben genannte Salzinhaltion zu einem Thymian-Kopfdampfbad abgewandelt werden und rasch Erleichterung bringen: 

Kochen Sie hierfür je nach Größe Ihrer Schüssel ein bis zwei Liter Wasser. Geben Sie dann pro Liter ein EL Thymian hinzu und lassen die Mischung zugedeckt auf ungefähr 50°C abkühlen. Geben Sie die Mischung dann in eine Schüssel  und beugen Ihren Kopf darüber. Damit kein Dampf entweichen kann, decken Sie Ihren Kopf mit einem großen Handtuch ab. Atmen Sie den Dampf mit geschlossenen Augen 10 bis 15 Minuten lang ein. 

Während der Dampf die Nasenschleimhaut befeuchtet, lassen die ätherischen Öle des Thymians Sie wieder frei durch die Nase atmen. Alterntiv zu Thymian kann das Kopfdampfbad auch mit Kamille oder einem  zwei Zentimeter langen Salbenstrang der Pinimenthol Nasensalbe zubereitet werden.

Anfangs habe ich ja immer wieder die Wirkung der kalten Füße betont. Ein weiteres einfaches Mittel sind Fußbäder um die kalten Füße wieder zu durchbluten und der schon erwähnte Reflex sorgt für eine gute Durchblutung der Schleimhäute. Und sobald die Füße warm sind, geht es uns meistens auch schon wieder viel, viel besser.

 

In diesem Sinne komme ich nun zum Ende dieses Blogs. Natürlich gibt es noch viel mehr Mittel, Pflanzen und Möglichkeiten sein Immunsystem zu stärken und wieder fit zu machen. Sei es die Vitamin C Infusion, orthomolekular  oder ein warmer Holundersaft…. 

 

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